Heike –Ellen Wandner 23.07.2003


Per Einschreiben mit Rückschein


An das Niedersächsische

Justizministerium


Justizministerin

Frau

Heister –Neumann

Persönlich

Am Waterlooplatz 1

30169 Hannover


Neues auf rollen des Justizskandals in Hannover in meinem Fall!


Schädigung durch Schädlingsbekämpfungsmittel und daraus resultierende


Gesundheitsschädigung. Einsatz von nachweislich gesundheitsschädigenden Substanzen


durch unsachgemäßes Ausbringen durch den Kammerjäger und Arbeitgeber.



Sehr geehrte Frau Justizministerin Heister –Neumann,


mein o. gen. Fall muss nochmals aufgerollt werden, und zwar durch Sie.


Zuletzt bearbeitete Herr Justizminister Pfeiffer meinen Fall.

Lassen sie sich bitte die gesamte Staatsanwaltschaftsakte, die sich mit Sicherheit bei Frau Ballnuß befindet - vorlegen.

Ich verweise auf vorläufig folgende Unterlagen:


Strafanzeige und Strafantrag vom 5.9.2001



Beschwerde gegen den Einstellungsbescheid vom 6.11.2001



Beschwerde vom 2.4. 2002



Fall Wandner Gespräch vom 21.11.2002


Mit Schreiben vom 5.2.2003 teilte mir Herr Lange mit, dass wohl ein Sinneswandel stattgefunden haben muss. Er ging noch mal auf die verschiedenen Paragraphen ein und hat plötzlich entschieden, dass für weitere Ermittlungen kein Anlass besteht. Auch die

,, Hausspitze,, schloss sich dieser Auffassung an. Der Fall wäre in juristischer Hinsicht endgültig abgeschlossen. Er rief mich aber kurz vorher noch an und sagte mir, ich sollte mich um die schriftliche Erklärung der Abmahnung, meines Vorgesetzten und die schriftliche Bescheinigung einer Kollegin, sie dürften nichts mehr über die Kakerlaken sagen, sowie eine schriftliche Bestätigung, dass der Abt.Leiter die Kasse ausgetauscht hat. Davor rief er mich auch schon an und sagte er hätte mit der Staatsanwältin Gresel gesprochen, die sich an den Fall sehr gut erinnern konnte…. Und sie sagte, sie hätte damals ein ungutes Gefühl gehabt als sie die Akte geschlossen hat. Herr Lange sagte mir auch, er hätte schon mal ein Schreiben für mich gefertigt was aber nicht so gut sei, er hätte dabei auch ein ungutes Gefühl gehabt , er hätte dieses Schreiben sofort vernichtet.

Dann kam der plötzliche Sinneswandel …..


Sie werden wohl verstehen, dass ich dem nicht zustimmen kann, da es gravierende Ungereimtheiten gibt.

Mit meinem Schreiben vom 13.2. 2003 an Herrn Lange wurden von mir verschiedene Punkte angesprochen, auf die Herr Lange aber nicht mehr reagierte. Ferner sind Widersprüchlichkeiten, die noch nicht geklärt wurden aber geklärt werden müssen.

Ich verweise besonders auf den Punkt 3, 4, Seite 2 / meines Schreibens mit der Problematik Vereitelung einer Straftat.

Weiter auf Punkt 6.3 .2 / Seite 3 meines Schreibens und Punkt 6 Seite 4


Am 16.03.2003 schrieb ich Herrn Lange nochmals an, mit der Bitte die dementsprechenden Stellungnahmen auf mein Schreiben vom 13.2.2003 und meine Fragen zu beantworten, dieses ist nicht geschehen.

In einem Gespräch mit einer ebenfalls Geschädigten, die sich mit meinem Fall auseinandergesetzt hat, teilte Frau Ballnuß bei Nachfrage der Bekannten mit, dass Dr. Englitz die Staubproben angeblich nicht sachgerecht abgenommen hätte.

Ich verweise darauf, dass von Seiten des Justizministeriums keinerlei Beweis erbracht werden konnte, dass die Staubproben unsachgemäß abgenommen worden sind.


Es ist auch nicht ersichtlich, weshalb eine strafrechtlich relevante Verantwortung gegen den Schädlingsbekämpfer / Arbeitgeber gesehen werden will.

Die Ermittlungen seitens des Justizministeriums sind damit unkorrekt, zumal der nicht nachvollziehbare Sinneswandel schon hinweist.

Ferner sind keine Beweise von Seiten des Justizministeriums erbracht worden:


Über unsachgemäße Staubproben des Herrn Dr. Englitz


Das die Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen sachgerecht waren


Das meine Gesundheitsschädigungen nicht durch die Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen entstanden sind u. v. m.




Hierzu verweise ich auf folgende Zeugen:



  1. ehem. Justizminister Herr Pfeiffer

  2. Landtagsabgeordneter Herr Stolze

  3. Herr Lange

  4. Herr Dr. Haferbeck

  5. Herr Dr. Englitz

  6. Herr Kunzmann


und besonders auf das Schreiben vom 24.11.2002 eine Protokollierung der letzten Zusammenkunft der o. gen. Zeugen woraus ersichtbar wurde, dass konstruktive und aufrichtige Aufgeschlossenheit von Herrn Lange dazu hätte führen müssen, dass die Ermittlungen weiter geführt werden müssten.

Aufgrund der hier geschilderten Situation ist es für mich nicht zu akzeptieren, dass der Fall abgeschlossen ist.

Ich bestehe – gerade in Anbetracht der Tatsache,dass lt. Aussage von Herrn Justizminister Pfeiffer, sowie Herrn Lange die Staatsanwaltschaft nicht genügend aus ermittelt hätte – umgehend den Fall wieder aufzurollen.

Zumal in dem Beschluss des Amtsgerichts Hannover hervorgeht, dass den Verantwortlichen der Firma Kaufhof AG eine Körperverletzung 1993 / 94 durch unsachgemäßen Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln ohne geeignete Dekontamination vorgeworfen wurde.


Ich weise nochmals daraufhin, dass ich diesen Skandal nicht eher abschließen werde bis alles restlos geklärt ist.

Als weiteres betone ich hier noch mal, dass sich das Protokoll über die Staubprobenentnahme durch Herrn Dr. Englitz, sowohl in der StA – Akte befindet .

Auch war Herr Dr. Englitz persönlich !!! bei Frau StA Gresel und hat die unsachgemäßen Einsätze der Kammerjäger und Vorgesetzten im Kaufhof vorgetragen.

Es handelt sich auch bei Herrn Dr. Englitz um keinen ,, dummen hergelaufenen Jungen ,, - denn so wird er nämlich dar gestellt - sondern um eine adäquate, fähige gesunde Person, die ein staatliche Behörde vertreten hat und nicht von mir beauftragt wurde. Hinzu kommt weiter, dass diese Person noch lebt und hätte jederzeit als Zeuge vernommen werden müssen, ( was auch der Justizminister bemängelt hat ) was die Pflicht der Staatsanwaltschaft gewesen wäre.

Ferner weise ich auf die Aussage der STA Gresel in Panorama, wo sie eindeutig wieder die Kausalität ( 2 unabhängigen Gutachten ) bestätigt hat.

Ich werde mich damit nicht zufrieden geben, dass Seitens des Justizministeriums bestätigt wird, dass die Staatsanwaltschaft grobfahrlässig ermittelt hat und gleichzeitig allen Verantwortlichen Absolution erteilt wird. Das Ganze ist im Hinblick auf meine nachweislich schwerwiegende Gesundheitsschädigung verantwortungslos, skandalös, nicht hinnehmbar.





Es ist ganz offensichtlich, dass hier Interessen seitens des plötzlichen Sinneswandel mehr Vorrang haben als die gesundheitliche und finanzielle Schädigung meiner Person.




Frau Justizministerin Heister – Neumann, ich fordere Sie hiermit auf, umgehend eine korrekte Ermittlung zu führen, die genannten Zeugen nochmals zu laden um den plötzlichen Sinneswandel zu revidieren.


Nun erwarte ich umgehend Ihre Antwort, damit dieser Skandal endlich aufgeklärt wird.


Ich möchte Ihnen mitteilen, dass mir Herr Stolze dringend empfohlen hat, die Sache nochmals bei Ihnen vorzutragen.




Mit freundlichen Grüßen


Heike – Ellen Wandner




















Anlage


o. genannte 4 Schriftstücke








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