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PANAP in Bonn

Auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Eva-Maria Kors informierten sich Rita und Peter Biel im April 1998 in Bonn über eine Gesetzesnovelle, die die Wertigkeit der naturheilkundlichen Verfahren und Therapien im Vergleich zu schulmedizinischen Methoden zukünftig ein größeres Gewicht einräumen sollte. In der Lobby des Bundestages nahm sich die Gesundheitspolitikerin trotz laufender Abstimmungen im Plenum mehrere Stunden Zeit, um sich über die Arbeit des Selbsthilfevereins PANAP zu informieren. Frau Kors begrüßte uneingeschränkt den selbstlosen Einsatz des Vereins und freute sich über den bundesweiten Zuspruch. Für besonders wichtig für die weitere Entwicklung beurteilte sie die Tatsache, daß sich aus der lockeren Verbindung einer Selbsthilfegruppe mit den Betroffenen mittlerweile ein gemeinnütziger Verein mit einer Satzung und fest formulierten Zielsetzungen entwickelt hat, die zunehmend auch von Medizinern unterstützt wird. Frau Kors sagte dem Verein ihre volle Unterstützung zu und nahm gerne die Einladung der Vorsitzenden Rita Biel zu einem erneuten Besuch in Sandkrug an.

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MdB Beatrix Phillipp, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestages (links), stand mit Gesundheitsminister Seehofer, der in der Lobby am Rande der Plenartagung zahlreiche Gespräche führte, und Eva-Maria Kors (2. v.l.) anschließend für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung.

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Einig waren sich die Teilnehmer der Fachtagung der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema "Umweltbelastungen und Gesundheit" am Mittwoch, den 9. Juni 1999, im ehemaligen Plenarsaal im "Wasserwerk" in Bonn bei der Diskussion der Ursachen und Auswirkungen umweltbedingter Erkrankungen, zu der die Organisatoren neben weiteren Rednern aus Politik und Medizin auch namhafte Experten wie Prof. Raymond Singer (Ph.D.Pa., Santa Fee), Prof. Dr. Nicolas Ashford (Massachusetts Institut of Technology), Prof. Dr. med. Claudia Miller (University of Texas Health Science Center San Antonio (alle USA), Prof. Dr. Friedhelm Diehl (Uni Fulda) und Prof. Dr. med. Hans-Dietrich Grönemeyer (Uni Witten-Herdecke) eingeladen hatten. Besonders großes Interesse fand der Vortrag der Bundesministerin für Gesundheit, Andrea Fischer, zum Thema "Aktionsplan Umwelt und Gesundheit - Hilfen für Umweltkranke", der derzeit in ihrem Ministerium erarbeitet wird. Die Ministerin zeigte sehr viel Interesse für die Nöte der Betroffenen, die durch verschiedene Initiativen, Selbsthilfevereine, -gruppen und -organisationen vertreten waren und ihre Forderungen und Erwartungen vortrugen.

Es wurde deutlich, daß die immense Zunahme der umweltbedingten Erkrankungen wie Allergien, Asthma, Neurodermitis, MS (Multiple Sklerose) und MCS (Multiple Chemical Sensitivity), um nur einige zu nennen, ein alarmierendes Signal sind und neue Wege und Organisationsformen, die weit über das heutige etablierte Gesundheitssystem hinausgehen, notwendig machen.

Wie die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrike Mehl betonte, sollen nicht weiterhin durch Umweltschadstoffe ausgelöste Symptome und Krankheiten auf die Psychotherapie abgeschoben werden. Das Gesundheitswesen in Deutschland sei nicht mehr zukunftsfähig, wenn es sich ständig nur als bloßer medizinischer Reparaturbetrieb versteht.

Sie versprach ebenso wie der stv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Müller, daß die Bundesregierung die auf dieser Tagung vorgebrachten Ideen und Vorschläge aufgreifen wird.

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Rita Biel wertete es als besondere Anerkennung der Vereinsarbeit, zu dieser Expertentagung eingeladen worden zu sein. Neben den Vorträgen, die die Vereinsphilosophie voll bestätigte, waren die Diskussionen und Kontakte am Rande der Tagung besonders wertvoll. Das Angebot der Ministerin, die Vereinsvorstellungen und Anregungen aus der Tagung in die Diskussionen um das Aktionsprogramm der Regierung mit einzubringen, wurde gerne angenommen. Gemeinsam mit dem Leiter des Solinger Gesundheitszentrums Buchweizenberg, Jean-Claude Alix, der auch die erste PANAP-Ortsgruppe in NRW gründete, überreichte Rita Biel das erfolgreiche PANAP-Arbeitskonzept. Weitere Exemplare erhielt die SPD-Bundestagsfraktion, die gebeten wurde, die Arbeit der Selbsthilfe und der naturheilkundlichen Medizin stärker als bisher zu fördern und das ihr zustehende Gewicht zu geben.

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